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Sicheres und komfortables Banking von unterwegs?

Warum bestehende M-Banking Applikationen kaum genutzt werden
(Dezember 2005)

Mobiltelefone sind heute zum alltäglichen Benutzungsgegenstand geworden, über den sich auch bequem Bankgeschäfte abwickeln lassen sollen. Doch die Komplexität der M-Banking Applikationen verhindert eine positive Erfahrung bei Benutzern, die Grundlage für akzeptierte Mobile-Banking Services darstellt, so eine Studie der Universität Augsburg 2004 .

Komplexe Endgeräte und intransparente Kosten schrecken Konsumenten ab

Mobile Endgeräte werden in unterschiedlichen mobilen Kontexten, Umgebungen und Situationen verwendet. Bewegung, ungünstige Lichtsituationen beeinflussen daher maßgeblich die Wahrnehmbarkeit und Interaktion mit dem Handheld. Hier berücksichtigen bisherige Farb- und Schriftgestaltungen nicht diese wesentlichen Kontext-Faktoren, wie unsere USECON-Studie „E- und M-Banking- Finanzgeschäfte am Web und Unterwegs – aus Benutzersicht“ Ende 2004 gezeigt hat. Verbesserungs-potentiale bestehen auch bezüglich aufgabenorientierter Informationsstrukturierung. Auf kleinen Bildschirmen können die Opti¬onen entsprechend dem Platzangebot reduziert werden, allerdings sollte ein direkter Einstieg zu häufig gebrauchten Funktionen möglich sein und lange Wege über mehrere Screens vermieden werden. [1]

Benutzer wollen eine bequeme und schnelle Abwicklung von Aufgaben, wenn sie mobil auf Bankportale zugreifen. Allein die umständliche Handy-Texteingabe stellt eine große Akzeptanz-Hürde für die Gestaltung von M-Banking Systemen mit langen Formularen dar. Hier sollten nur die wichtigsten Bereiche angeführt und bei der Texteingabe entsprechende Hilfe in Form von Listen geleistet werden. Ein von USECON entwickeltes Set umfassender Mobiler Guidelines ermöglicht, alle relevanten Aspekte des mobilen Interfaces für unterschiedliche Handy-Displays zu entwickeln. Um die entsprechende Akzeptanz bei den Bank-Kunden zu schaffen, müssen mobile Bankapplikationen personalisiert, zeitnah und wenig erklärungsbedürftig sein und universell auf Endgeräten angenehm benutzbar sein. [3]

Privatheit und Sicherheit – entscheidende Gestaltungsfaktoren

Die mobile Abwicklung von Bankgeschäften findet meist im öffentlichen Raum statt, was Benutzer aufgrund von mangelnder Intimität und Sicherheits-Bedenken zögern lässt, ihre Bankgeschäfte durchzuführen. Darüber hinaus fordern mobile Banktransaktionen weiterführende Information wie Codes, das Mitführen von Rechnungen etc., um das Bankgeschäft abzuwickeln. Intransparente Preisstrukturen bei mobilen Daten verhindern zusätzlich ein akzeptiertes mobiles Banking. Eine Analyse der Endkunden-Anforderung liefert rasch die notwendigen Informationen über die Zielgruppe, um ein zielgruppengerechtes und damit akzeptiertes Produktdesign zu gewährleisten.

Reduktion der Komplexität zur Steigerung von Akzeptanzpotentialen

USECON vertritt in Entwicklungsprozessen immer die Sicht der Stakeholder und Endbenutzer, sichert durch passende Usability Engineering Methoden einerseits die Produktqualität einer mobilen Banking-Applikation für die entsprechende Zielgruppe, reduziert andererseits die unnötige Komplexität der Applikation als Akzeptanz- und Kaufhindernis. USECON arbeitet mit einem effizienten Methoden-Set, das Benutzer von Anfang an einbindet - bei Bedarfsanalysen genauso wie bei einem konzeptionellen Design oder bei Benutzertests. Der Mehrwert gegenüber nicht benutzer-orientiert entwickelten Applikation wird schnell deutlich und freut nicht nur die Endkunden. Unternehmen erkennen in zunehmenden Maß die Chance sich gegenüber der Konkurrenz zu positionieren und kommerzielle Potentiale durch konsequente Orientierung am Benutzer zu nutzen. Jetzt!

Mag. Bernhard Ferro
ferro@usecon.com

1. E- und M-Banking
Finanzgeschäfte am Web und Unterwegs – aus Benutzersicht
USECON (Oktober 2004)
http://www.usecon.com/services/studien.html

2. Usability Is A Must In Browser-Based Mobile Banking
http://www.forum.nokia.com/html_reader/main/1,,6285,00.html

3. Mobile Banking: Grundlagen und Anwendungen (pdf 607 kB)
http://wi2.wiwi.uni-augsburg.de/workshop/Praesentation_MB-2er.pdf

 

 

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